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2000 Meilen in einem Monat

Wie waren denn die Rennen? Diese Frage habe ich in den letzten Tagen immer wieder bekommen. Also hier ein grober Überblick über die 2000 Meilen die hinter mir liegen im letzten Monat. Später dieses Frühjahr finde ich dann hoffentlich genug Zeit, jedes Rennen Tag für Tag, wie im letzten Jahr, zu beschreiben.

Am Anfang war es nicht geplant beide Rennen in einem Jahr zu fahren. Ich habe mich im November für das Iditarod angemeldet, weil es danach aussah, dass ich im Februar die Zeit nicht haben würde das Quest zu fahren. Je näher der Februar jedoch kam, desto weniger wollte ich mich vom Quest abmelden und fing an darüber nachzudenken, tatsächlich beide Rennen zu fahren, habe die Gedanken jedoch für mich selbst behalten, war bestimmt besser so.

Es standen genug Hunde im Training, eine Situation, die sich wahrscheinlich nicht allzu oft wiederholen wird. Der große Test sollte das Copper Basin 300 werden, zu dem wir es allerdings fast nicht geschafft hätten, denn wir hatten Probleme mit einigen Angestellten. Stur wie immer, bin ich dann doch irgendwie zum Start gekommen und spontan hat Roland das 2te Team gefahren, was eigentlich Jocelyne hätte fahren sollen. Beide Teams haben gut gefinished, 7 und 9. Platz mit je 11 Hunden. Von diesem Zeitpunkt an wusste ich, es ist möglich beide Rennen zu fahren, solange ich einen klaren Kopf und das Ziel vor Augen behalte. Das ist nicht immer einfach, denn gerade der Februar ist unsere Hochsaison, jeder Hund und alle Ressourcen sind im Einsatz.

Am Morgen des Quest Starts war ich bis um 10.30 im Büro keine optimale Rennvorbereitung, zu alledem hatte ich die Woche vor dem Rennen noch eine Grippe mit Fieber, die auch bis zum Rennen nicht verschwinden wollte. Es hat eine Weile gedauert, bis ich endlich im Rennrhythmus war, in Braeburn bin ich mehr dumm rumgestolpert als mich um meine Hunde zu kümmern. In Carmacks wollte ich fast scratchen denn viele meiner Hunde hatten hier und dort kleine Probleme, in Pelly hatte ich dann hohes Fieber aber die Hunde fingen an gut zu laufen. Ich war unerwartet in Sichtweite der Führungsgruppe, immer ca. 2 bis 3 Stunden dahinter. Es war interessant die verschiedenen Strategien der Musher zu sehen, William und Gerry haben viele kurze Läufe mit kurzen Pausen gemacht, Hugh und Lance lange Läufe mit langen Pause, auch ich bin eher diesen Rhythmus gefahren. Das Wetter war gnädig mit uns, es war eher zu warm als zu kalt und oft gab es keine andere Wahl, vor allem auf dem Weg nach Dawson, als in der Mittagssonne zu ruhen. Leider war meinen Füßen in den Bunny Boots viel zu warm und hätte mir Lance Mackey nicht seine Mukluks geliehen, hätte ich auf dem Weg nach Dawson ein großes Problem gehabt. Nach Dawson hatte ich Eagle (den Hund) im Schlitten, aber glücklicher Weise war ihre Schulerverletzung mit massieren weg zu bekommen. Nach 40 Mile hatte ich den ersten von vielen Elchen auf dem Trail und der 40 Mile River war viel wärmer als erwartet. In Eagle (dem Ort) waren es über Null Grad, mehr als ungewöhnlich für diese Gegend und diese Jahreszeit. Der Trail zwischen Trout Creek und Slavens war vom Wind blank gefegt und keine Trailmarker da, so hatte jeder von uns seinen eigenen Weg gefunden und seine eigene Story zu erzählen. Nachdem ich in Pelly Jack und in Scorggy Creek Franky gedropped hatte, gelang es mir die restlichen 12 Hunde bis zum Finish zu bringen, allerdings nicht ohne einen herben Rückschlag in Circle, wo alle meine Hunde einen Virus eingefangen hatten. Ich bin zwar aus dem Checkpunkt raus gefahren, aber nach 30 Minuten wieder umgedreht. Es galt entweder aufzugeben oder versuchen das ganze mit Medikamenten und Ruhezeit auszukurieren, so bin ich dann aus Circle mit der Roten Laterne heraus gefahren, nicht gerade mein Plan A, aber immer noch besser als aufgeben. Auf dem sowieso langwierigen Birch Creek lief die Bande dann immer noch recht zäh, sollte sich aber aus Central heraus richtig erholen. Nicht nur hatte ich gutes Wetter über den Eagle Summit sondern auch das Team hatte richtig Dampf, was zur schönsten Fahrt des Quests für mich werden sollte. Da bin ich dann auch gleich durch 101 durchgefahren, ohne dort Pause zu machen und in einem Rutsch noch über den Rosebud Summit bis nach Angel Creek gefahren, ein fast 11 Stunden Lauf. Die letzten Meilen waren zwar etwas zäh und ich weiß nicht ob ich das unbedingt wieder machen würde, jedoch wurde ich so zumindest diese rote Laterne wieder los. Nach einem letzten Lauf durch eine lange Nacht, bin ich dann um 9 Uhr morgens auf dem Chena River in Fairbanks angekommen, auf Platz 9, einen Platz besser als letztes Jahr, aber ich hatte deutlich mehr Spaß in diesem Rennen.
Gemäß meines Vorhabens war dieses jedoch nur der Halbweges Punkt und irgendwie war ich mir nicht mehr sicher, ob dieses 2000 Meilen Ding wirklich eine gute Idee war, denn ich war schon jetzt so müde wie fast noch nie.

Nach dem Banquet sind John und ich nach Tok gefahren, haben uns dort bei unseren Freunden Roy und Sandra mit Wayne getroffen. Es galt das Team auszusuchen für das Iditarod, ich habe Wayne 3 meiner 12 Quest Finisher gegeben und 9 neue Hunde mit an Bord genommen, damit hatte ich 2 Ersatz Hunde. Das sollte eine meiner besten Entscheidungen werden, viele meiner Quest Finisher mit zum Iditarod zu nehmen. Nach viel Packen und Umpacken ging die Fahrt weiter nach Anchorage, wo wir Candy und Arny trafen, unsere Gastgeber für die nächsten Tage. Leider wohnen die beiden fast in Talkeetna und das sind 150 km bis Anchorage, was wir wegen Hunde EKG, Vet Checks, Mushers Meeting, Iditarider Meeting und Restart fast täglich fahren mussten. Bloß nicht über die Benzinkosten nachdenken und die positiven Seiten sehen...... ich kann hier alle Hunde frei laufen lassen und Tang darf sogar mit ins Haus.

Das Mushing Banquet war gigantisch, das Iditarod ist eindeutig das Super Bowl, oder die Fußball WM des Hundeschlitten Sports und nach viel Gesabbel kamen wir sehr spät nach Hause. Ich habe bestimmt 1000 Fans Unterschriften gegeben. Beim Zeremonial Start, auch das ist ein Riesenspektakel, hatte ich Benjamin einen coolen 8 jährigen Iditarider, den ich (mit mir hinter ihm auf den Runnern) das Team habe fahren lassen. So lustig dieser Zeremonie Start auch war, desto schlimmer war die Erkenntnis für mich, dass das Team was ich vor mir hatte, alles andere als ein Team war. Die Hunde waren in dieser Kombination noch nie gelaufen, Whitish hatte ich fast noch gar nie gefahren und der war mehr neben dem Trail als auf dem Trail und Ginger hat nicht einen Meter gezogen, oh Gott das wird heiter werden habe ich mir gedacht. Also doch Gas und Cola für den echten Start ins Team, wobei mich auch Cola nicht so recht beeindruckt hatte.

Am Renntag war ich, zumindest nach Aussage von John, sehr schlechter Laune..., was gut sein kann, denn ich musste dringend aus diesen Menschenmassen weg und wieder auf den Trail. Aber Ruhe sollte auch hier für die nächsten 2 Tage nicht einkehren. Beim Campen haben Hubschrauber gefilmt, so dicht drüber, dass die Hunde völlig verängstigt da saßen oder Flugzeuge x mal über dem Team gekreist sind, während ich und die Hunde versucht haben zu schlafen. Der Trail war ab Skwentna mehr als schlecht, vor allem da ich in ca. 70. Position fuhr, da waren Löcher im Trail, wo das ganze Team drin verschwand. Vor Finger Lake hatte ich dann 3 Hunde mit Schulter Verletzungen, Eagle, Otto und Chuma, na das ging ja gut los, obendrein noch Cola mit einer Archillessehnen Verletzung, wohl wegen dem tiefen Schnee. Eagle und Cola blieben in Finger Lake, Otto und Chuma glaubte ich behandeln zu können, was sich auch so herausstellte. Nur wieder, wie im Quest, war mein Team am Anfang in nicht allzu guter Verfassung und anstatt zu schlafen saß ich stundenlang draußen am massieren mit Algyval, aber das Zeugs wirkt Wunder.

Die Happy River Steps waren weniger schlimm als erwartet, dafür der Rest des Trails nach Rainy Pass und vor allem die Gorge nach Rohn viel hässlicher als ich gedacht hätte. Einmal ist mein Schlitten kopfüber ins Wasser gefallen und ich habe doch tatsächlich losgelassen, zum ersten Mal in meiner Mushingkarriere, aber ich wollte nicht drunter im Wasser liegen und ich hatte so schon genug Mühe den wieder aus dem Wasser zu bekommen, viel von meinem Zeugs natürlich nass, etwas an das ich mich für den Rest des Rennens gewöhnen sollte.
In Rohn hat mein Team dann zu allem Überfluss wieder diesen dusseligen Virus eingefangen, aber nur die 6 Hunde, die nicht im Quest waren, und wenigstens wusste ich nun wie ich der Sache mit Rast und Medikamenten Herr werde. Der Trail durch den Burn war echt der Hammer, entweder knöcheltiefes Wasser, oder gar kein Schnee für ca. 30 Meilen. Ab dem Uffalo Camp, einem Walltent mit super Bett, wurde es dann besser bis nach Nikolai. Allerdings hatte mein Schlitten doch ordentlich leiden müssen und als Haupt Stanchions hatte ich nun Skistöcke, eine Notreparatur die bis zum Ziel halten sollte und auch musste, ich hatte keinen Ersatzschlitten heraus geschickt, weiß jetzt aber warum die anderen Musher das machen. Andere Teile wie Bremsmatte und Fußrasten konnte ich in Takotna vom Schlitten von Vern Halter abschrauben, die muss ich ihm jetzt mal wieder zuschicken, denn der hat dort genau den gleichen Schlitten wie ich ihn hatte, zurückgelassen. In Takotna habe ich auch meinen 24 Stunden layover gemacht, ich hätte mir wohl keinen besseren Ort aussuchen können, im Gegensatz zu McGrath war es hier sehr ruhig. Auch gab es super Essen für uns, alles was das Herz begehrt, für mich 3 Hamburger bitte. Mein Run von Nikolai über McGrath nach Takotna war lang, aber die Hunde liefen wirklich sehr gut, auch über den Berg kurz vor Takotna, von dem ich nicht wusste dass es ihn gab. Ich hatte generell viel zu wenig nachgelesen über das Iditarod und viel zu wenig Ahnung was mich erwartet und war oft überrascht über die Berge die es zu überwinden gab. Dass das Iditarod leichter als das Quest ist, ist schlichtweg Schwachsinn, ich halte es für mindestens genauso hart, wenn nicht sogar härter. Dieser Eindruck kommt wohl vor allem daher, dass wir im Quest dieses Jahr extrem gute Bedingungen hatten und im Iditarod extrem schlechte. Von Iditarod (dem Checkpunkt) an hatte ich meinen Rennplan etwas gestrafft und mich vom 70 auf den ca. 35 Platz vorgearbeitet. Die meiste Zeit entlang des Yukon Rivers, und das sind 150 Meilen, hat es in Strömen geregnet und war weit über Null Grad warm. Da ich kein Regenzeugs hatte, bin ich mit einer großen Mülltüte als Regenjacke gefahren, und habe unter einer anderen großen Mülltüte auf dem Trail neben dem Schlitten geschlafen.

In Eagle Island hatte ich wieder einige kleinere Verletzungen bei den Hunden, ganz klar weil ich weniger als zuvor gerastet hatte. Da habe ich mir mal genau die Rennzeiten angeschaut, und festgestellt, dass selbst wenn ich extrem weiter pushe, ich maximal auf den 28 Platz kommen kann, und das würde finanziell keinen großen Unterschied machen, so habe ich mich entschieden mein Ziel umzuorientieren und mit möglichst vielen Hunden ins Ziel zu kommen, immerhin hatte ich mit 14 Hunden eines der größten Gespanne zu diesem Zeitpunkt. Auch würde ich so mehr lernen mit den Problemen der Hunde umzugehen, anstatt die einfach zu droppen und nix zu lernen. Das Beste an der neuen Strategie war, dass ich so immer 8 bis 9 Stunden Pause in jedem Checkpunkt gemacht habe und endlich mal etwas Schlaf (ca. 4 Stunden) bekam. Schlaf war das, was mir am meisten gefehlt hat, so war ich doch jetzt insgesamt 3 Wochen auf dem Trail.

Das Wetter wurde vorübergehend etwas besser, dafür sollte ich nun von unten nass werden. Auf dem eh schon harten und langen Lauf von Kaltag nach Unalakleet, 10 Stunden, plus eine Stunde Schwimmstunde, bin ich eine Stunde vor Unalakleet ins Eis eingebrochen und komplett nass geworden, zum Glück hatte ich alle Ersatzklamotten in Müllbeuteln wasserdicht verpackt und meinen dicken Parka nicht an, als das passiert ist. Leider gab es in Unalakleet keine vernünftigen Trockenmöglichkeiten und die Hunde lagen auch sehr ungeschützt im Starkwind der Küste, so dass ich dort wieder schnell verschwunden bin, allerdings mit nassen Klamotten als Ersatzklamotten, als ich dann eine Stunde nach Unalakleet auf dem Weg nach Shaktoolik noch mal ins Wasser gefallen, zum Glück nur bis zur Hüfte. Die Lage wurde langsam brenzlig. Hier war es eindeutig mein Fehler, ich bin nicht dem neu markierten Trail gefolgt, sondern dem alten, der mir offensichtlicher erschien. Ich habe lange überlegt umzudrehen, aber wohin, nach Unalakleet wo man eh nix vernünftig trocken kann, nee das macht keinen Sinn, dann doch lieber weiter nach Shaktoolik aber das war noch einige Stunden entfernt. Zum Glück blieb es über Null Grad, so dass meine Klamotten nicht zu einem Eisklumpen gefroren sind, und das Küstengebirge hat mich gut in Atem gehalten, so dass mir durch das viele Mitlaufen nicht kalt wurde. Shaktoolik war dann der ideale Checkpunkt, von Palmer Sagoonik, einen Iditarod Musher und Lokalhelden organisiert, der auch genau wusste was wir Musher so brauchen. Hier bekam ich endlich alle Klamotten wieder trocken, etwas vernünftiges zu essen und eine super Schlafgelegenheit.

Nachts um 3 Uhr ging es dann im 4er Konvoi über den Norton Sound, auf dem Meeres Eis, eine Etappe, vor der mir zugegebener Maßen schon sehr mulmig war. Es war schon sehr beruhigend dort nicht alleine zu sein. Mein Team fing an super zu laufen, die hatten auch recht viel Pause bekommen und ich musste immer wieder anhalten, um den Rest der Gruppe nicht zu verlieren. Als Koyuk in Sicht kam, früher als erwartet, hab ich die Hunde dann laufen lassen und wir sind im Galopp in den Checkpunkt gefahren. Auch in Koyuk bin ich länger geblieben als ich eigentlich geplant hatte, es war wieder mal zu warm. Die lange Rast wurde aber mit einer super schnellen Laufzeit nach Elim belohnt, statt der 6.5 bis 7 Stunden, die die meisten Teams gebraucht hatten, war ich in 5.24 dort. Da wurde mir bewusst was für einen Unterschied eine gute Rast für die Hunde macht. 8 und 9 Stunden Pause ist mit Sicherheit keine Strategie zum Gewinnen, aber auf jeden Fall eine Strategie um angenehme und schnelle Läufe zu haben.

Elim ist im Gegensatz zum Rest der Küste dicht bewaldet und es liegt extrem viel Schnee, geil da ziehe ich hin. Der Checkpunkt in der Feuerwehr ist auch bestens eingerichtet, so dass ich dort gleich mal wieder verschlafen hatte. Statt um 3 Uhr nachts bin ich fast panisch um 7.30 morgens losgefahren, ich hatte Angst zu sehr in die „Hitze„ des Tages zu kommen, aber wieder haben die Hunde den Lauf nach White Mountain 2 Stunden schneller gemacht, als erwartet. Erneut waren unerwartete Berge zu überwinden, die Walla Walla Range, oder auch Little McKinley genannt, dort hatte ich Robert Buntzen eingeholt, und wir haben gemeinsam einen super Lauf im Sonnenaufgang erlebt.

In White Mountain wurde mir langsam bewusst, dass das Ziel greifbar nahe liegt und nun eigentlich nichts mehr im Wege steht. Plötzlich war der Druck weg, ich habe die Stunden in White Mountain genossen, die Bedingungen waren ideal, der Nachmittag sonnig und heiß und die Hunde lagen wohlig in der Wärme. Nachdem ich Chuma mit Ihren Gelenkproblemen und Gas gedroppt hatte bin ich abends um 21 Uhr zum letzten Lauf auf den Trail, mit 12 Hunden, die topfit waren.
Dieser Lauf sollte der schönste werden, den ich je hatte, ich musste auf der Bremse stehen während die 12er Bande im Gallop aus dem Checkpunkt liefen, etwas was ich nach 900, bzw. 1900 Meilen für 8 der Hunde, niemals erwartet hätte. Die Topkok Hills konnte ich auf den Runnern stehend unter Mondlicht genießen, das gefürchtete Blowhole der Topkok Flats war mir gnädig und ruhig und ich saß stundenlang auf meiner Schlittentasche und habe den Run genossen. Als ich in Safety ankam, war weit und breit niemand zu sehen. Ich musste das Team mit beiden Schneehaken verankern und in den Checkpunkt laufen, einer Bar in der Mitte von Nirgendwo. Verwirrt haben mich Checker und Vet angeschaut als ich sie aufgeweckt hatte, sie hatten mich erst in 1.5 Stunden erwartet, ein größeres Kompliment hätten sie mir nicht geben können. Ein kurzer Vet Check und wieder habe ich mich auf den Schlittensack gesetzt und die letzten Stunden nach Nome genossen. Kurz vor Nome geht der Trail über einen baumlosen Berg, der es bei Wind mit Sicherheit in sich haben kann. Die Lichter von Nome liegen nun zum greifen nah und es dauert nicht lange bis man unter Polizei Eskorte den Highway nach Nome hinein fährt. Als die berühmte Sirene meine Ankunft um 6.27 am Freitagmorgen den 18 März ankündigte, war ich mir ganz und gar nicht sicher, ob ich wirklich wollte, dass diese ereignisreiche Reise über 2000 Meilen wirklich zu Ende gehen sollte. Dank
Tang,
Wondar,
Herring,
Otto,
Coon,
Marmot,
Paws,
Libby
die alle 8 tapfer die 2000 Meilen zurück gelegt haben sowie Chevy, Eagle,
Austin,
Piano
(Quest Finisher) und
Neuro,
Nemo,
Popcorn und
Brownie (Iditarod Finisher) hatte ich in 23 Tagen und 2000 Meilen die bisher schönste Tour meines Lebens, Nome ich komme wieder.

Rudi

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