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Auf dem Trail - Von Circle nach Slavens Cabin

Circle
Nachdem ich mich um meine Hunde gek�mmert hatte, ging ich in die Halle der Feuerwehr, um mein Material zu trocknen und eine hei�e Mahlzeit zu erhalten. Ein Freiwilliger kochte und ich realisierte bald, dass ich die ganze Nahrung, welche ich an die Checkpoints geschickt habe nicht wirklich brauchen werde. Das Feuerauto war unser Kleiderb�gel und ein grosser Hei�luftofen trocknete wirklich alles vollkommen. Der Schlafensbereich war ein separater Raum, oder eher ein Gang.... aber zur H�lle zu dieser Zeit im Rennen schl�ft man einfach �berall. Viele Journalisten stellten mir Fragen �ber das Rennen und hatten mich nicht so weit vorne erwartetet, ich ebenfalls nicht. Nach dem langen run von 8.45 Stunden, plante ich mindestens 9 Stunden Rast zu machen und rechnete damit, dass mich einige Teams w�hrend meines Halt �berholen werden. Ich konnte mich nicht entscheiden, welche Art Fleisch ich f�r die n�chsten 240 Kilometer einpacken soll. Ich packte den Schlitten mit allem Werkzeug und dem Trockenfutter, liess aber den fooddrop-Beutel mit den Snacks links neben dem Schlitten, um mich kurz vor dem Weiterfahren zu entscheiden. Im Checkpoint h�rte ich, dass Mark May sich entschieden hatte aufzugeben, als ich neben ihm rastete, bemerkte ich, dass seine Hunde nicht frassen, welch eine Schande.

Um 22 Uhr beendete der Wecker meinen Schlaf. Junge war das kalt draussen, aber die Hunde sahen gut aus, all die kleinen Verletzungen waren nicht angeschwollen, einige konnte ich gar nicht mehr finden. Jeder ass wieder gut und es sah so aus, als ob wir endlichen eine Routine gefunden h�tten. Bei meinem letzten Versuch am Quest, endete mein Rennen hier und tatsachlich kam ich nun volle 24 Stunden fr�her hier an. Mein Rennplan sah vor, um 2 Uhr weiterzufahren, aber 11 Stunden Pause w�ren zu lange gewesen, daher zog ich den Schneehaken um Mitternacht. Ich f�llte mich wie bei einem Sprung ins tiefen Wasser, denn ich kannte den weiteren Trail nicht. Bevor ich losfuhr legte ich den Futterbeutel nahe meines Schlittens zur�ck zum grossen Haufen � warum zur H�lle stand der �berhaupt noch neben dem Schlitten herum? Gut war ich damit besch�ftigt den Weg hinaus auf den Trail zu finden. Lange Zeit blickte ich immer wieder zur�ck nach Circle, ein wei�es blinkendes Leuchtfeuer zeigte immer noch seine Position. Mann war das kalt, wieder musste ich mitlaufen oder mit den Skist�cken mithelfen um warm zu bleiben, aber die Hunde liefen wirklich gut. Ich stoppte hin und wieder, um Brownie und Chevy auf Frostbeule zu untersuchen, aber die Decken taten den Zweck. Ohne Cathrines Decken h�tte ich jetzt ein wirkliches Problem gehabt. Da alle gut gegessen und getrunken hatten in Circle, war mein Plan mit nur einem Snack nach Slavens Cabin durchzufahren. Ich passierte die 20 mile cabin zur Rechten und sah ein Team rasten, ich glaube John Schandelmeier. Seit 4 Stunden unterwegs, m�sste dies der halbe Weg sein, ich stoppte um meinen Hunden einen Snack zu geben. Aber was zur H�lle ist los - keine Snacks, wo ist mein Fleisch? Alles was ich im Schlitten hatte, war ein Notproviant Fleisch, der Rest nur Trockenfutter und Fett. Welch ein Desaster, ich hatte alle Snacks in dem Futterbeutel vergessen, der nahe dem Schlitten stand und welchen ich in Circle noch aussortieren wollte anstatt einfach auf den grossen Haufen zu werfen. Ich war wirklich nicht sicher was nun zu tun w�re. Umdrehen und 4 Stunden zur�cklaufen, um die Snacks zu holen? Gisela und Dieter sind bis dann wahrscheinlich eh schon gegangen. Ich k�nnte ihnen meine Notration f�ttern und dann in Slavens das normale Fressen. Dann w�rde mir genug bleiben f�r einen feuchten Snack und eine volle Mahlzeit in Trout Creek. Ich gab den Hunden das Lammfleisch, welches sie sofort verschlangen, das fetthaltige Lamm war perfekt in dieser K�lte. Aber ich bemerkte auch, dass es nicht mehr so kalt war und von S�den langsam Wolken aufzogen. Den ganzen Weg nach Slavens, wo ich nach siebeneinhalb Stunden um 7.35 Uhr ankam, machte ich mir Sorgen �ber meine Futtersituation. Die Temperatur war gestiegen, mein Thermometer zeigte nur noch -25�C, super. Es gab nur 3 Mannschaften vor mir, Hans, Zack und Dan, das bedeutete, dass ich 3 Mannschaften auf dem Run �berholt hatte ohne es richtig zu merken, nur ein Team sah ich bei der Rast.

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Auf dem Trail
Braeburn - Whitehorse
Carmacks - Braeburn
Pelly Crossing - Carmacks
Stepping Stone - Pelly Crossing
Steward River - Stepping Stone
Dawson - Steward River
40 Mile - Dawson
Eagle - 40 Mile
Slavens Cabin - Eagle
Circle - Slavens Cabin
Central - Circle
Angle Creek - Central
Fairbanks - Angle Creek

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