Schnuelle mags langsamer...
Sebastian
Schnuelle geniesst während dem Rennen die Zeit mit mehreren
gestandenen Yukon Quest Veteranen.
Aber das soll sich ändern. "Ich glaube ich werde die vordersten
Ränge verlassen", sagte Schnuelle während des 36-Stunden
Aufenthaltes in Dawson City am Freitag. "Es ist ein hektisches
Tempo".
Schnuelle,
ein Deutscher Musher aus Whitehorse sagt weiter, dass er beim Quest
nicht mitmachen würde, um in Wettbewerb mit den anderen Mushern
zu treten. Er würde es geniessen mit Veteranen wie Frank Turner
oder John Schandelmeier, die beide das Quest schon mal gewonnen
haben, gemeinsam auf dem Trail zu sein und von ihnen zu lernen.
Es sei ihm aber bisher nicht möglich gewesen, das Rennen etwas
lockerer anzugehen.
Schnuelle kam in Dawson City um 6:01 Uhr, auf dem sechsten Platz
liegend, nur zwei Minuten hinter Peter Ledwidge und neun Minuten
vor Frank Turner, an.
Er war sich jedoch noch nicht sicher, ob er auch als sechster den
Halbzeitort wieder verlassen würde oder ob er noch weitere
12 Stunden verweilen würde um seinem Team etwas Zeit zum durchatmen
zu geben.
"Ich
habe kalkuliert, dass ich mit 60-Meilen Rennabschnitten pro Tag
noch vor dem Abschlussbanquet, das Rennen beenden könnte...."
Er habe aber wirklich daran gedacht so das Rennen zu Ende zu fahren. Nicht wie jetzt, wo alles ganz schnell gehen müsse und man keine Zeit hätte. "Mehr Zeit auf der Rennstrecke wäre wirklich nicht schlecht".
Der redselige Schnuelle ist schnell zum Liebling der Quest-Mitarbeiter
geworden, die ihn immer wegen seiner Haare necken.
So habe er zugestimmt, sich seine Haare ganz abschneiden oder sich
eine Art Dreadlock machen zu lassen, wenn er am Ende in die Top
10 kommen sollte.
Normalerweise stehen seine Haare 'wirr' zu allen Seiten ab. Eine
Haarfrisur die perfekt in die 70er Jahre passen würde.
Schnuelle sei es gewohnt, dass sich die Leute über seine Haare
lustig machten und ihn necken würden.
"Sie haben mich aus Deutschland rausgeschmissen - Zuviele Haare...."
Schnuelle hat Wort gehalten er ist nicht als sechster aus Dawson wieder auf den Trail - sondern als fünfter.
Quelle: www.yukonquest.info
