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Die Hunde, Alaskan Huskies, sind die wahren Stars der Hundeschlitten Rennen, so laufen sie doch 1600 km in 10 bis 14 Tagen oder ca. 140 km täglich. Das geht natürlich nur mit guten Training, bestem Futter und tierärztlicher Versorgung.

Alaskan Huskies, keine Rassehunde, trotzdem Hunde mit Stammbaum. Was bei den Alaskan Huskies nicht zählt ist die Fellfarbe, die Stellung der Ohren oder das Stockmaß. Was einzig und allein zählt ist das Arbeitsverhalten, meßbar Körperbau, in Zugleistung und Ausdauer, Freßverhalten, guten Füßen sowie Resistenz gegen Krankheiten und Viren. Sobald auch nur einer der 6 Faktoren nicht 100% vorhanden ist, wird die Arbeitsfähigkeit gemindert. Der perfekt gebauteste Hund nützt einem Musher nichts, wenn er unter Arbeitslast nicht gut frißt. Der beste Fresser taugt nichts, wenn sein Immunsystem schwach ist und er schnell Viren bekommt.

Meine Hunde, die ich auch gerne liebevoll Monster (fast jeder hört auf das Wort Monster) nenne, gehören zu genau solchen Expemplaren, die nicht perfekt sind. Die meisten sind Rejects von anderen Mushern, einige stammen aus ungeplanten Würfen, einige wenige auch aus geplanten, andere wiederum kommen von der sogenannten Second Chance League, einer Organisation, die Schlittenhunden eine 2 Chance gibt.
Das man mit diesen Hunden auch die 1000 Meilen Rennen fahren kann, habe ich in den letzten Jahren erfolgreich bewiesen. Es ist alles eine Frage des Zieles, gewinnen kann ich damit nicht, nur gewonnen hätte ich mit meinem Anfangswissenstand eh nicht. Jetzt habe ich natürlich Blut geleckt, die 1000 Meiler lassen mich nicht mehr los und so habe auch ich angefangen mir erstmalig einige neue Monster zu kaufen. Von Lance Mackey und Doug Swingley. Keine Sorge ich werde deswegen jetzt nicht gleich das Iditarod gewinnen. Aber mit diesen bewiesenermaßen guten Blutlinen, Stammbäumen, kann ich nun weiterzüchten. Denn in meinem Kennel hatte ich nach einigen ungeplanten Würfen alle Hunde kastriert oder sterilisiert.

Die Rennkarierre der meisten Huskies ist zwichen 3 und 8 Jahren. Davor und danach laufen die Hunde bei den Hundeschlitten Touren mit. Für die Jungen sind die täglichen 20 bis 30 Meilen runs gutes Training. Die Alten sind das Rückrad der Tourgespanne, so haben sie während Ihrer Rennzeit doch schon so einiges an verschiedenen Situtationen erlebt und lassen sich durch die typischen Anfänger Fehler nicht mehr erschüttern.

Auch biete ich einigen wenigen Gästen jeden Winter an, selbst mit einem Gespann an ein Rennen zu gehen, von 150 bis zu 300 Meilen Rennen, wie dem Sheep Mountain 150, Copper Basin 300 oder dem Yukon Quest 300.

Ich trainiere die Gespanne ganzjährig. Nach der Rennsaison ist der April der Monat der Regenerierung, wo ich die Hunde nicht anspanne, oft frei herum laufen lasse, zwischen 30 und 40 Stück auf einmal. So kann ich sehen, wer mit wem gut auskommt etc. Von Mai bis Ende September gehen die meisten Hunde nach Skagway und machen Sommertouren entweder auf dem Gletscher oder mit dem Trainingswagen. Anfang Oktober gibt es dann wieder eine Ruhezeit ,immerhin haben die Hunde über den Sommer schon mehr als 1000 Meilen gelaufen. Richtig los geht es dann mit dem Training mitte Oktober und Anfang Dezember kommen dann meist die ersten Rennen. Im Februar und März ist es dann endlich soweit, das Quest und Iditarod stehen vor der Türe.

Auf der rechten Seite sind einzelne Hunde vorgestellt, einige die mittlerweile schon im Ruhestand sind als Haushunde, andere die gerade im aktiven Rennalter stehen und wiederum andere die mich in Zukunft auf dem Trail begleiten werden.

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