Sebastian Schnuelle gewinnt den Yukon Quest 2009 und startet beim „Iditarod“
Als erster Deutscher gewann der gebürtige Wuppertaler Sebastian „Sab“ Schnuelle heuer das härteste Schlittenhunderennen der Welt, den „Yukon Quest“.
Bisher kam er 4x unter die Top-10 – heuer gewann er mit neuer Rekordzeit: Die 1.600 km legte er mit seinen Alaskan Huskies in 9 Tagen, 23 Stunden und 20 Minuten zurück.

Sebastian hat das Quest 2009 mit der schnellsten je gefahrenen Zeit von 9 Tagen 23 Stunden 20 Minuten gewonnen !
Mark hat als Rookie einen tollen 11 Rang belegt – er benötigte 11 Tage 17 Stunden 34 Minuten.
Sab hat das Rennen mit nur 3 Minuten Vorschprung vor Hugh Neff gewonnen!
GRATULATION !!!
Sab hat auf den letzten 10 Meilen weitere 5 Minuten auf Hugh Neff eingebüsst – noch 10 Meilen bis ins Ziel !
Lauf Sab – Abfaaaaaaaaaaaaaaaaahrt !!!!!!!!!!!!
Sebastian hat Nordale Bridge in Northpole kurz vor 9:00 AKST (19:00 MEZ) passiert – Hugh Neff hat seinen Abstand halbiert und passierte die Brücke nur 15 Minuten später.
Die geschätzte Ankunftszeit ist gegen 11:00 AKST (21:00 MEZ).
“Ich muss sagen, ich habe in meinen wildesten Träumen nicht daran gedacht (das Quest zu gewinnen),” sagte Sebastian in einem Interview mit dem newsminer. “Wissen Sie wie ich das Rennen anging. Ich sagte mir ich mache einen Campingtrip.”
Lest den ganzen Artikel im newsminer.
Auf der Website des Yukon Quest wird Sebastian an zweiter Stelle geführt, aber wenn ich alles richtig interpretiere, dann ist er eigentlich auf dem 1. Platz, denn Hugh Neff muss ja noch eine 2stündige Strafe in Two Rivers absitzen.
Somit wäre Sab vor dem letzten Run zur Zielline 35 Minuten vor Hugh Neff und 57 Minuten vor Jon Little.
Go Sab go !!!
Das härteste Hundeschlittenrennen der Welt steht wieder bevor: Beim Iditarod-Rennen gehen Mensch und Hund an die Grenzen ihrer Kraft. Mit dabei ist der Wuppertaler Sebastian Schnülle – in den Weiten Kanadas und Alaskas ist der erfolgreichste deutsche Musher ein Star.
Ein Bericht über Sebastian in Spiegel Online!
Um 11:00 Uhr (21:00 MEZ) fällt der Startschuss zum diesjährigen Copper Basin – Sebastian hat mit der 6 eine gute Startnummer gezogen und darf somit um 11:10 (21:10 MEZ) starten, Mark startet mit der Nummer 19 um 11:36 (21:36 MEZ).
Die Route des Rennens wurde dieses Jahr geändert und so findet der Start nicht in Glenallen, sondern in Wolverine statt – für den ersten Streckenabschnitt Wolverine – Tolsona – Glenallen wird Sebastian etwa 6:30 Stunden benötigen, so dass er gegen 17:30 (3:30 MEZ) im Checkpunkt ankommen wird um sich und den Hunden dann eine 6stündige Pause (bis ca. 23:30 (9:30 MEZ) zu gönnen.
Kurz vor dem Copper Basin hat Sebastian noch alle Hände voll zu tun – er muss einen neuen Ofen einbauen, ausserdem muss auch noch einen Holzofen eingebaut werden, Wasser für die letzten 2 Tage auftauen. Ausserdem mussten bereits einige Hunde umziehen, da der Gulkana River über das Ufer getreten ist. Und so ganz nebenbei müssen auch noch die Fooddrops für das Copper Basin und das Kusko gemacht werden. Ihr seht, langweilig ist im nicht …
Die letzten beiden Wochen waren es in Paxson -40°C (-40°F) und zum Rennwochenende sollte es etwas wärmer werden, allerdings ist die Temperatur heute auf -50°C (-58°F) gesunken.