Soeben ist Sebastian mit seinen 13 Hunden unter dem Zielbogen in Nome durchgefahren und hat damit sein Iditarod 2010 beendet. Zum ersten Platz hat es nicht ganz gereicht, aber er konnte einen guten 7. Platz erreichen.
Während Sebastian zu den letzten 77 Meilen Richtung Nome aufgebrochen ist, schreibt Lance Mackey Geschichte ist nun der erste Musher der das Iditarod 4 Mal in Folge gewinnt.
GRATULATION LANCE – GOOD JOB !!!
Nach dem Sieg im Yukon Quest hat er nun das Iditarod mit einem genialen 2. Platz beendet.
Der Musher
Yukon Quest Champion Sebastian Schnuelle spricht über vakuumverpackte McNuggets, Kochen für die Hunde und die Chancen auf Lance Mackey.
Der gebürtige Deutsche Sebastian Schnuelle hat die Mushingwelt aufhorchen lassen als er die Rekordzeit beim jährlichen Yukon Quest, einem 1000 Meilenrennen von Whitehorse, Yukon nach Fairbanks, Alaska unterbot. Obwohl er einem anderen Musher an einem steilen Berg am Ende des Rennens half beendete er das Rennen in einer erstaunlichen Zeit von neun Tagen, 23 Stunden und 20 Minuten und ist damit die erste Person, welche die Ziellinie in weniger als 10 Tagen erreichte. All dies von einem Mann, der für seine Hunde Blutanalysen erstellen lässt um sicherzustellen, dass sie gesund sind, aber selber vakuumverpackte McNuggets isst.
Outside’s Melanie Lidman hat Sebastian vor dem Start des Iditarod dieses Wochenende interviewt.
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Sebastian Schnuelle gewinnt den Yukon Quest 2009 und startet beim „Iditarod“
Als erster Deutscher gewann der gebürtige Wuppertaler Sebastian „Sab“ Schnuelle heuer das härteste Schlittenhunderennen der Welt, den „Yukon Quest“.
Bisher kam er 4x unter die Top-10 – heuer gewann er mit neuer Rekordzeit: Die 1.600 km legte er mit seinen Alaskan Huskies in 9 Tagen, 23 Stunden und 20 Minuten zurück.
Das härteste Hundeschlittenrennen der Welt steht wieder bevor: Beim Iditarod-Rennen gehen Mensch und Hund an die Grenzen ihrer Kraft. Mit dabei ist der Wuppertaler Sebastian Schnülle – in den Weiten Kanadas und Alaskas ist der erfolgreichste deutsche Musher ein Star.
Ein Bericht über Sebastian in Spiegel Online!
Sebastian und Rudi haben die Zielline in Nome überquert.
Sebastian kam nach 9 Tage, 22 Stunden, 14 Minuten und 35 Sekunden als 10ter mit 14 Hunden an.
Rudi kam nach 11 Tage, 13 Stunden, 55 Minuten und 28 Sekunden als 43ter mit 13 Hunden an.
Gratulation an die beiden Finisher !!!
Anchorage stand heute ganz im Zeichen des Iditarods – die Main Street wurde beherrscht von Hunderten von Huskys (genauer über 1150), bereit für den über 1000 Meilen (1600 km) langen Weg nach Nome. Das eigentliche Rennen startet zwar erst morgen in Willow, aber der heutige Zeremoniestart ist der offizielle Auftakt zum 36. Iditarod.
Sabs Iditarider nahm hinten auf seinem Sitzschlitten Platz, so dass ich in den Genuss kam vorne im Schlitten als Ballast mitzufahren. Es war schon eine besondere Atmosphäre von der Main Street aus zu starten, rechts und links Geschäfte und natürlich viele Zuschauer. Die Perspektive aus dem Schlitten war für mich etwas ungewohnt – auf Situationen zuzufahren, zu wissen was zu tun ist, aber nichts tun können.
Nach 11 Meilen (18 km) waren wir am Ziel und verluden die Hunde wieder in den Truck – morgen geht es dann für Sab und Rudi richtig los.
Hier einige Bilder vom Start des 36. Iditarod.
Viel Glück und guten Trail
Andy
Diesmal hatte Sab Glück bei der Ziehung der Startnummer – er hat die Nummer 68 gezogen, d.h. er startet am Samstag um 13:14 Uhr (23:14 MEZ) und am Sonntag um 16:14 Uhr (Montag, 2:14 MEZ).
Rudi hat die Nummer 52 gezogen und kann somit am Samstag um 12:42 Uhr (22:42 MEZ) und am Sonntag um 15:42 Uhr (Montag, 1:42 MEZ) starten.
Wir haben unsere Zelte in Paxson abgebochen und sind nun alle hier in Anchorage.
Sebastian und Rudi sind gerade in ihren Meetings und heute abend ist dann das grosse Startbanquet mit der Ziehung der Startnummern – Sab darf leider erst in der dritten Gruppe ziehen, so dass seine kleinst mögliche Startnummer 73 sein dürfte (aber ihr kennt ja sein Glück bei Ziehungen).
Am Freitag werden die beiden dann nochmals einen kurzen Lauf machen – beide haben das Glück, dass sie noch aus mehr als 16 Hunden auswählen können.