Mar 11 – 3.00 AK (13.00 MEZ) Im offiziellen Klassement befindet sich Sebastian zwar “nur” auf dem 12. Platz, aber wenn man mit einrechnet, dass er bereits seine 24stündige Pflichtpause (zusammen mit Jeff King, Hugh Neff und Mitch Seavey) genommen hat, dann befindet er sich eigentlich in den Top-4.
Mar 9 – 4:30 AK (14:30 MEZ) Sebastian führt das Feld mit etwa 9 Meilen vor Mitch Seavey, Hugh Neff und John Baker an – bleibt zu hoffen, dass dies kein Nachteil ist, da es in der letzten Woche einige Fuss (1 Fuss = 30 cm) geschneit hat und er somit Trail brechen muss.

Kurz vor dem Copper Basin hat Sebastian noch alle Hände voll zu tun – er muss einen neuen Ofen einbauen, ausserdem muss auch noch einen Holzofen eingebaut werden, Wasser für die letzten 2 Tage auftauen. Ausserdem mussten bereits einige Hunde umziehen, da der Gulkana River über das Ufer getreten ist. Und so ganz nebenbei müssen auch noch die Fooddrops für das Copper Basin und das Kusko gemacht werden. Ihr seht, langweilig ist im nicht …
Die letzten beiden Wochen waren es in Paxson -40°C (-40°F) und zum Rennwochenende sollte es etwas wärmer werden, allerdings ist die Temperatur heute auf -50°C (-58°F) gesunken.
Ich kann es kaum glauben, aber Sebastian nimmt tatsächlich nicht am Knik 200 teil – obwohl er dort ist, denn Mark ist gestartet und als 26. in Skwentna angekommen.
Gerade bin ich von einem schönen, zweitägigen Lauf mit meinem Questteam nach McLaren zurückgekommen.
Dieses Wochenende startet Sab am Kuskokwim 300.
Heute hat Sab die Hunde neu sortiert, denn nachdem Dave und Andrew nun weg sind, mussten neue Teams gebildet werden. Insgesamt haben wir nun 4 komplette Teams im Training. Anschliessend haben wir die Hunde dann im Kennel ebenfalls teamweise die Häuser zugeteilt.Nach Mittag bin ich dann mit folgendem Team: Skunk – Kritter, Ibex – Onyx, Kali – Lucky, Jack – Franky, Bertha – Ricky, Kiana - Susie, Elliot – Jasper und Nani, bei Sonnenschein und -20°C zu einem 34 Meilen (55 km) Trainingslauf aufgebrochen. Der Lauf verlief eigentlich recht unspektakulär, ausser dass wir bei Meile 3 nur gute 100 m neben dem Trail, hinter einigen Weidebüschen eine Elchkuh mit ihrem Kalb sahen.
Der heutige Tag war bestimmt von Aufräumen. Die vier Schlitten mussten geleert und all das Material wieder versorgt werden, ausserdem stand für alle Hunde Fusspflege auf dem Programm, d.h. Nägel und die Haare zwischen den Zehen schneiden.
Ausserdem schaffte ich es auch den Rennbericht GinGin 200 fertigzustellen.
Gatean startete gegen 10 Uhr mit den Hunden, welche nicht im Rennen waren, zu einem 90 Meilenrun (145 km).
Gestern ist Sebastian mit einer RIESENLADUNG nach Alaska aufgebrochen, um sein Lager in Paxson aufzuschlagen.
Rudi muss am 1. Dezember zum Iditarod Rookie Meeting in Anchorage sein.
Mein grosses Rennen rückt auch langsam aber sicher näher. Letzte Woche bekam ich Post vom Yukon Quest mit allerlei Informationsmaterial und einigen Formularen zum Ausfüllen – so habe ich gestern mein Stroh für die Checkpoints bestellt.