Das härteste Hundeschlittenrennen der Welt steht wieder bevor: Beim Iditarod-Rennen gehen Mensch und Hund an die Grenzen ihrer Kraft. Mit dabei ist der Wuppertaler Sebastian Schnülle – in den Weiten Kanadas und Alaskas ist der erfolgreichste deutsche Musher ein Star.
Ein Bericht über Sebastian in Spiegel Online!
Um 11:00 Uhr (21:00 MEZ) fällt der Startschuss zum diesjährigen Copper Basin – Sebastian hat mit der 6 eine gute Startnummer gezogen und darf somit um 11:10 (21:10 MEZ) starten, Mark startet mit der Nummer 19 um 11:36 (21:36 MEZ).
Die Route des Rennens wurde dieses Jahr geändert und so findet der Start nicht in Glenallen, sondern in Wolverine statt – für den ersten Streckenabschnitt Wolverine – Tolsona – Glenallen wird Sebastian etwa 6:30 Stunden benötigen, so dass er gegen 17:30 (3:30 MEZ) im Checkpunkt ankommen wird um sich und den Hunden dann eine 6stündige Pause (bis ca. 23:30 (9:30 MEZ) zu gönnen.
Kurz vor dem Copper Basin hat Sebastian noch alle Hände voll zu tun – er muss einen neuen Ofen einbauen, ausserdem muss auch noch einen Holzofen eingebaut werden, Wasser für die letzten 2 Tage auftauen. Ausserdem mussten bereits einige Hunde umziehen, da der Gulkana River über das Ufer getreten ist. Und so ganz nebenbei müssen auch noch die Fooddrops für das Copper Basin und das Kusko gemacht werden. Ihr seht, langweilig ist im nicht …
Die letzten beiden Wochen waren es in Paxson -40°C (-40°F) und zum Rennwochenende sollte es etwas wärmer werden, allerdings ist die Temperatur heute auf -50°C (-58°F) gesunken.
Ich kann es kaum glauben, aber Sebastian nimmt tatsächlich nicht am Knik 200 teil – obwohl er dort ist, denn Mark ist gestartet und als 26. in Skwentna angekommen.