Soeben ist Sebastian mit seinen 13 Hunden unter dem Zielbogen in Nome durchgefahren und hat damit sein Iditarod 2010 beendet. Zum ersten Platz hat es nicht ganz gereicht, aber er konnte einen guten 7. Platz erreichen.
Während Sebastian zu den letzten 77 Meilen Richtung Nome aufgebrochen ist, schreibt Lance Mackey Geschichte ist nun der erste Musher der das Iditarod 4 Mal in Folge gewinnt.
GRATULATION LANCE – GOOD JOB !!!
Mar 11 – 3.00 AK (13.00 MEZ) Im offiziellen Klassement befindet sich Sebastian zwar “nur” auf dem 12. Platz, aber wenn man mit einrechnet, dass er bereits seine 24stündige Pflichtpause (zusammen mit Jeff King, Hugh Neff und Mitch Seavey) genommen hat, dann befindet er sich eigentlich in den Top-4.
Mar 9 – 4:30 AK (14:30 MEZ) Sebastian führt das Feld mit etwa 9 Meilen vor Mitch Seavey, Hugh Neff und John Baker an – bleibt zu hoffen, dass dies kein Nachteil ist, da es in der letzten Woche einige Fuss (1 Fuss = 30 cm) geschneit hat und er somit Trail brechen muss.

Sebastian in einem Interview von HG. Pfaff.
Nicht vergessen!
Am Osterwochenende wird die NDR-Dokumentation “Im Bann des Yukon” vom diesjährigen Yukon Quest ausgestrahlt.
Ostersonntag, 12.4 und Ostermontag, 13.4. jeweils um 21:45 Uhr auf ARD.
Hier gibt es schon einmal einen kleinen Trailer als Vorgeschmack.
Sebastian und Mark starten heute um 10:00 Uhr (19:00 MEZ) in Dawson City zum Percy de Wolfe. Das Rennen geht über 210 Meilen (336 km) nach Eagle und wieder zurück nach Dawson City.
Website Percy de Wolfe mit live GPS-Karte des Rennens.
Nach dem Sieg im Yukon Quest hat er nun das Iditarod mit einem genialen 2. Platz beendet.
Der Musher
Yukon Quest Champion Sebastian Schnuelle spricht über vakuumverpackte McNuggets, Kochen für die Hunde und die Chancen auf Lance Mackey.
Der gebürtige Deutsche Sebastian Schnuelle hat die Mushingwelt aufhorchen lassen als er die Rekordzeit beim jährlichen Yukon Quest, einem 1000 Meilenrennen von Whitehorse, Yukon nach Fairbanks, Alaska unterbot. Obwohl er einem anderen Musher an einem steilen Berg am Ende des Rennens half beendete er das Rennen in einer erstaunlichen Zeit von neun Tagen, 23 Stunden und 20 Minuten und ist damit die erste Person, welche die Ziellinie in weniger als 10 Tagen erreichte. All dies von einem Mann, der für seine Hunde Blutanalysen erstellen lässt um sicherzustellen, dass sie gesund sind, aber selber vakuumverpackte McNuggets isst.
Outside’s Melanie Lidman hat Sebastian vor dem Start des Iditarod dieses Wochenende interviewt.
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